LostFocus

A weblog by Dominik Schwind

I have nothing to say, really.

Fuck off.

You are not the boss of me

Interessant und lesenswert: Working for the Man: Against the Employment Paradigm in Videogames – Steven Poole über das das fehlende Open Play in vielen Spielen. Leider, wie so oft in Artikeln über bestimmte Technologien/Genres, aus der leicht arroganten Denkweise jemandes, der noch nie selbst etwas entwickelt hat, geschrieben. Dementsprechend interessant sind auch die Kommentare.

Komplexe Fragestellung

Außer dem Trailer habe ich ja von DerBaader-Meinhof Komplex nichts gesehen, aber ich denke, der eine Satz, der von diesem Film am Ende übrig bleibt, ist:

Wasn das für ‘ne scheiß-burgeoise Fragestellung?

Denn er passt irgendwie in jede Situation, gerade im Arbeitsleben.

Aber ehrlich gesagt traue ich mich nicht, ihn anzuwenden.

Hallo Welt

Twitter kaputt, Mailserver kaputt, wie soll ich denn da arbeiten?

erase and rewind

Gerade habe ich mit svn revert die Arbeit des Nachmittags in die ewigen Jagdgründe geschossen, weil ich mich in eine Idee verrannt hatte, die letztendlich nicht funktioniert hat. Wie plant man für sowas?

Zeiteinschätzung

Mal eine Frage: wie schätzt Ihr ab, wie lange Ihr für eine gewisse Tätigkeit braucht?

Ich habe in letzter Zeit vermehrt feststellen müssen, daß es mir fast unmöglich ist, diese Frage halbwegs vernünftig zu beantworten. Ich bin ja schon ganz froh, daß es nicht nur mir so geht. [via] Trotzdem würde ich gerne eine Fausregel finden, mit der ich das abschätzen kann. Obwohl ich das ja aller hier nicht erst seit gestern mache, ist auch meine Erfahrung eher nicht hilfreich – je nach Situation kann eine Tätigkeit ratzfatz fertig sein oder sich endlos ziehen. Das Tippspiel z.B. habe ich an einem ungestörten Sonntagmorgen fast komplett fertiggestellt, eine deutlich trivialere Aufgabe nimmt aber manchmal auch mehrere Tage in Anspruch – je nach Umfeld. (Siehe auch)

Wie macht Ihr das? Wie könnt Ihr abschätzen, wie lange eine Aufgabe braucht? Insbesondere eine Aufgabe, die auch aktives Nachdenken und/oder Kreativität beinhaltet.

Arbeitszeit

Was habe ich heute eigentlich den ganzen Tag über gemacht? Die New York Times weiß mehr darüber, wie der typische Tag im Büro aussieht. [indirekt via]

IM-Policies

Irgendwann muss ich einige Leute ganz dringend darüber aufklären, daß mein IM-Status auch dann online ist, wenn ich arbeite. Und daß es dann, wenn ich auf Smalltalk nur langsam und/oder einsilbig reagiere, das wirklich kein Grund ist, gleich beleidigt zu sein.

Ja, Eure Hundegeschichten und das Wetter in Eurer Heimat – das sind Themen, die mich sehr interessieren. Aber jetzt bin ich gerade am Arbeiten. Legt’ Euch ‘nen Twitter-Account zu. Oder ein Blog. Das bekomme ich auch beides mit und niemand ist beleidigt.

Moralpredigt

Einfach mal das ganze Zitat von Brad Bird bei kottke.org geklaut:

In my experience, the thing that has the most significant impact on a movie’s budget — but never shows up in a budget — is morale. If you have low morale, for every $1 you spend, you get about 25 cents of value. If you have high morale, for every $1 you spend, you get about $3 of value. Companies should pay much more attention to morale.

Jupp.

Wäre ja mal ein Anfang

Seth Godin zum Thema “Human Resources”

Change the department name to Talent.

[..]

What if you started acting like the VP of Talent? Understanding that talent is hard to find and not obvious to manage. The VP of Talent would have to reorganize the department and do things differently all day long (small example: talent shouldn’t have to fill out reams of forms and argue with the insurance company… talent is too busy for that… talent has people to help with that.)

Microsoft and Google both have a very healthy focus on finding and recruiting Talent. McDonald’s recently announced that they want to hire people who smile more. The first strategy works, the second won’t. Talent is too smart to stay long at a company that wants it to be a cog in a machine. Great companies want and need talent, but they have to work for it.

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The Zone/The Flow

Großartiger Artikel von Hugh Macleod zum Thema Flow/Zone/Kreativität/Passion. Bei Gelegenheit werde ich meine Gedanken zu dem Thema mal in Worte fassen. (Androhung!)

Arbeit

Arbeit ist, wenn man sich dabei langweilt.

Karl Lagerfeld, via poolie

IT isn’t fun anymore

Alt, aber gut und wahr: How to Stop the Dilbertization of IT
(Hätte ich ja jetzt getwittert, aber neeeeein.)

Komplett überfordert

Workspace

Mit zwei Bildschirmen ist das so eine Sache. Einerseits ist es super praktisch, da man z.B. Dokus auf dem einen Bildschirm haben kann und auf dem linken den Editor und somit nur den Kopf bewegen muss, um Dinge zu lesen. Andererseits verwirrt es komplett, wenn man auf dem einen Bildschirm den IM-Client und auf dem anderen Editor/Browser/Terminal hat. Ich habe allein heute schon dreimal fast Dinge, die ich in eine Mail schreiben wollte, getwittert, da ich mal wieder schneller tippe als zu sehen, welches Fenster gerade das aktive ist.

(Cue the lost focus jokes in 3… 2… 1…)

Auf Jobsuche?

Da gibt’s dann entweder die Webzweinulljobs von Nico oder aber man kann an einer der nützlichsten Firefox-Erweiterungen der letzten Zeit mitarbeiten, sponsored by Yahoo.

Peinlich

Admin:

Have you tried turning it on and off again?

Ich:

Äh, nein.