LostFocus

A weblog by Dominik Schwind

I have nothing to say, really.

Fuck off.

Diana Mini, die zweite

So, okay, ja, ich habe den ersten Film mit der Diana Mini verschossen und auch wieder zurückbekommen.

22 von 36 Bildern waren komplett über- bzw unterbelichtet, der Rest war.. so:

I'm so handsome.

Das ganze Set.

Diana Mini

Da ich ja grundsätzlich fast jeden Scheiß mitmachen muss, habe ich seit gestern eine Diana Mini:

diana mini

Sobald der erste Film voll ist, schaue ich mal, ob ich da eine sinnvolle Investition getätigt habe…

Im Photostudio

Profile (obviously)

Letzten Sonntag habe ich das erste Mal aktiv als Photograph Studio-Luft geschnuppert. Giacomo, Jan Manuel, Teymur und ich haben ich uns für einen Nachmittag das große Artlight Studio in Leichlingen gemietet, Wendy hat sich freundlicherweise dazu bereit erklärt, das Styling zu übernehmen und als Model konnten wir Svitlana für uns gewinnen. Teymur ist ja Photograph in Köln, wie anderen drei waren doch absolute Studio-N00bs und ich rechne Svitlana ihre Geduld mit uns hoch an.

Wir alle hatten großen Spaß an der Sache und ich denke, für keinen von uns war es das letzte Shooting in einem Studio – allein die Blitze sind einfach so sehr der Hammer, am liebsten hätte ich die direkt mitgenommen. Ich könnte mir schon vorstellen, mal den einen oder anderen Workshop auch in diesem Studio mitzumachen. Das ganze Set kann man bei Flickr bewundern.

Behind the scenes: The Photographers

Flickr-API-Gejammer

Ich weiß schon gar nicht mehr wie ich auf diesen Blogeintrag, in dem ein Photograph sich darüber beschwert, daß seine Bilder über die Flickr-API erreichbar sind, gestoßen bin und eigentlich klicke ich solche Sachen auch meistens weg, aber diesmal hat es mich doch gejuckt.

Denn zum einen geht mir das endlose Genöle auf den Sack. Das gab es hier schon einmal und das ist letztendlich genau das gleiche Gejammer wie in jeder Industrie, deren Waren digitalisierbar sind. Digitale “Güter” sind beliebig reproduzierbar. Beim Aufruf einer Webseite wird der gesamte Inhalt auf den Rechner des Besuchers kopiert. Oh noez! Piraterie! Flickr-Bilder sind in dem Moment bei mir auf dem Rechner, in dem ich die Webseite aufrufe und es ist kein Hexenwerk, sie dann anderweitig zu speichern.
Und letzendlich wird jede Industrie mit digitalen Gütern damit zurechtkommen müssen, daß der Teil ihres Geschäfts, der digitalisierbar ist, einen rein monetären Wert von Null anstrebt. Zum einen, weil der “Klau” der Daten so einfach ist und bereits inhärent in der Technik so vorgesehen ist, zum anderen weil es tausende und abertausende von Amateuren gibt, die etwas ähnliches gleich gut oder gut genug produzieren, einfach so aus Spaß, und das dann kostenlos verschenken.
Natürlich sind professionelle Landschaftsaufnahmen oftmals absolut erstaunlich und umwerfend – wenn ich aber den gleichen oder einen ähnlichen Ort bei Flickr in die Suche eingebe, werde ich mindestens ein gut genuges Bild mit dem gleichen Motiv finden – mit etwas Glück sogar unter CC-Lizenz.

Und weil das jetzt gar nichts mit der Flickr-API, aber viel mit der Tatsache zu tun hat, daß diejenigen, die sich am lautesten aufregen, oftmals Profifotographen sind, lasse ich das so stehen und leite unglaublich holprig zum nächsten Punkt über.

Ja, die API muss sein. Mark Zanzig, der in der Diskussion zu dem Blogpost sehr aktiv ist, fragt sich in einem weiterführenden Blogpost, ob Flickr wirklich die API anbieten müsse, warum der API-Zugriff automatisch angeschaltet ist und wieso bei Flickr eigentlich Bilder erstmal für alle, auch für Nicht-Mitglieder sichtbar sind.

Flickr hat ja deswegen einen solchen Erfolg, gerade weil es den beaten path der auch zu diesem Zeitpunkt schon unübersichtlichen Anzahl an Photo-Galerien bzw. Photo-Speicherseiten komplett umgangen hat und die Wurzeln eher in der Welt der Weblogs zu finden sind. Das ist allein schon daran zu sehen, daß es zu jedem Stream (mindestens) einen Feed gibt, überhaupt die Anordnung der Bilder in Stream-Form nach Datum geordnet entspricht mehr einem Weblog als einer klassischen Album-Seite. Und der Geist der Weblogs (damals™ als noch alles besser war) vom Teilen und Mitteilen, Remixen und Syndizieren1 hat Flickr sehr geprägt und hat sicher auch dazu geführt, daß eine offene Programmierschnittstelle angeboten wurde. Tatsächlich lehne ich mich mal so weit aus dem Fenster und behaupte, daß die offene API von Flickr große Teile des Erfolgs von Flickr und vor allem die Verbreitung offener APIs bei anderen Anbietern ausgemacht hat und immer noch ausmacht.
Ohne API wäre die Ursuppe der early adopter nie und nimmer so begeistert gewesen und vermutlich wäre Flickr inzwischen pleite oder den Weg von Game Neverending gegangen und zu einem Iterationschritt zu einem noch einmal komplett anderen Produkt geworden.
Und ohne das offene Sharing und den einfachen Zugriff wäre Flickr einfach ein weiterer Dienst gewesen, bei dem man seine Bilder speichern und drei oder vier Verwandten und Bekannten zeigen kann – ähnlich wie Yahoo! Photo davor war.

  1. Gibt es da keinen besseren Ausdruck? []

Fans und ihre Idole

Endlich mal eine gute Klickstrecke in der SZ: Die erste Reihe. [via]

Fotokünstler

Überdies scheint das Kunstverständnis so manches etablierten Fotokünstlers darin zu bestehen, die Resistenz seines Publikums gegen absolute inhaltliche Belanglosigkeit zu testen

fotografr.de

Besser photographieren

lernen, dank einer aufgezeichneten Session mit Kris Krug. [via Franz, der mich extra per Twitter darauf aufmerksam machte. Danke.]

Howard French – Asia photos

Ich habe gerade eine halbe Stunde damit verbracht, mich durch diese unglaublichen Photos aus Asien zu klicken, anstatt brav zu lernen. Und so wie es aussieht, lerne ich auch erst in einer weiteren halben Stunde weiter. [via MeFi]

Extrem coole Photos

Ich saß teilweise beim Durchklicken mit offenem Mund da..

Sensitive Light photographic images from Smoke to Hoverflies. via Jerry Kindall [MetaFilter]