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I have nothing to say, really.
Fuck off.
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- Leserartikel:Die Dummheitsvermutung | ZEIT ONLINE Leserkommentare – Politik und Medien neigen in der öffentlichen Kommunikation dazu, ihren Adressaten eine relativ geringe geistige Kompetenz zu unterstellen. – Sehr hervorragender Artikel.
- abgeordnetenwatch.de: Dr. Martin Schwanholz – Sie gehören anscheindend der Generation "Keine Kinderstube" an.
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19. Juni 2009
Morgen ist es also soweit – das Gesetz, das zwar schön “Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen” heißt, tatsächlich aber den Aufbau einer Zensurinfrastruktur beinhaltet. Beim Handelsblatt und bei Anke Gröner gibt es dazu sehr lesenswerte Kommentare, denen ich mich durchaus anschließen kann.
Die Inselparabel
Sehr schön und lesenswert: Eine Parabel für Heinrich Wefing
Internetwahlkampf
Netzpolitik.org über den Unterschied zwischen der Obama-Kampagne und dem Internetwahlkampf in Deutschland. [via]
Politikmüdigkeit
Lesenswert auf futur:plom: Politikmüdigkeit und Politikmüdigkeit #2
Obamaaaaaargh… – Part Deux
Jetzt muss ich das (als Reaktion darauf) doch noch einmal aufgreifen – wenn Sebastian schon den Ball zurück über’s Netz spielt.1
Ich habe die ganze Wahl auch relativ ausführlich verfolgt, vermutlich, wie so viele, deutlich interessierter und höchstwahrscheinlich auch besser informiert als bei einer Wahl hier in Deutschland. In erster Linie, weil es hierzulande leider keine Berichterstattung der Marke Stewart/Colbert gibt, sowohl, was die Qualität der humoristischen Aufbereitung als auch die Möglichkeit, sich die Sendung zu einem beliebigen Zeitpunkt anzusehen, angeht.
Ich gebe das ganz offen zu: Wenn sich die Politik zu dröge gibt oder sich alte Männer bei Anne Will inhalts- und realitätbefreit angeifern, obwohl man weiß, daß die sich friedlich die Hände schütteln, sobald die Kamera ausgeschaltet ist, dann fällt es mir wahnsinnig schwer, mich dafür zu interessieren. Diese ganzen Unsympathen2, die, durch innerparteiliche Kleinkriege “gestählt” und selbst bei vielleicht ganz ordentlichen Grundvoraussetzung vor ihrer politischen Karriere3 zu Opportunisten und Speichelleckern erzogen – ich will mir das nicht antun. Da muss auf jeden Fall ein Filter dazwischen, gerne mit Bias, solange ich weiß, in welche Richtung, auf jeden Fall aber intelligent und mit scharfem Humor. Vielleicht so, wie Harald Schmidt wäre, wäre er so, wie er immer in Lobenshymnen besungen worden ist und in leider zu wenigen Sternstunden auch war.
Huch, vor lauter Rant etwas abgedriftet von meinem eigentlichen Thema – auf jeden Fall: Ich habe über die beiden Sendungen, über diverse Weblogs und Twitter-Followers aus den USA, die ganze Sache ziemlich gut mitbekommen und mich hat es auch sehr fasziniert. Einerseits – und da stimme ich Sebastian (und vermutlich im Moment irgendwie jedem) auch zu, denke ich auch, daß die Wahl von Barack Obama ein gutes – und vor allem ein viel besseres – Ergebnis der Wahlen für die Staaten und auch für den Rest der Welt ist. Andererseits hatte ich – und habe auch noch – großen Respekt und Sympathie (und, so ab der Nominierung von Sarah Palin, auch Mitleid) für John McCain.
Um Jeffrey Zeldman zu zitieren:
McCain’s concession speech was eloquent, noble, patriotic. In short, the real John McCain. Gandalf has cast out Wormtongue. Hail, Theoden!
Und ich denke, wäre McCains Position innerhalb seiner Partei stark genug gewesen, um den ganzen Bush-Beraterstab einfach ignorieren zu können und sich während seines gesamten Wahlkampfes so ehrlich und fair gegeben, wie er es davor oft ankündigte, hätte die Wahl sehr anders ausgehen können. Und ehrlich gesagt finde ich seine Reaktion auf die Frage unglaublich amüsant:
Aber in beiden Fällen kann ich persönlich für mich nicht nachvollziehen, wieso man sich, wenn man nicht in den USA wahlberechtigt ist oder dort direkt vor Ort ist, von dieser leichten Manie – Obamamania – so anstecken lassen kann. Das war mir schon bei Obamas Besuch in Berlin eher fremd – und ich dachte auch: cute but not particularly useful
. Allerdings habe ich auch sonst recht wenig Zugang zu dieser Fankultur – ich würde nie auf die Idee kommen, ein Fußballtrikot oder -schal zu tragen, vielleicht fehlt mir da einfach etwas, was mir das Verständnis erleichtern könnte. Der Blogeintrag von Sebastian war da sicher schonmal ein erster Schritt.
Und, um wieder auf den Anfang des Posts zurückzukommen und auch einen weiteren Punkt von Sebastian aufzugreifen, den auch Nico schon angesprochen hatte – ich bin mir sehr sicher, daß beide Kandidaten weit mehr Format haben, als es die gesammelte Garde deutscher Politiker gemeinsam aufbringen kann. Wie sieht das denn bei uns nächstes Jahr aus? Frank Steinmeier gegen Angela Merkel? Die haben ja beide bisher ihre Arbeit ganz gut gemacht – aber: es läuft halt irgendwie, da ist kein Feuer drin, das auch breite Teile der Bevölkerung4 aufraffen kann, sich mehr als oberflächlich mit der Tagespolitik zu beschäftigen.
- Und, Sebastian: Ich hoffe, Du fühlst Dich nicht persönlich angegriffen, denn so war es ganz sicher nicht gemeint. [↩]
- Männlein wie Weiblein, Schwarz, Rot, Grün, Gelb, die ganze Bande. [↩]
- Wobei ich das auch noch nicht glauben kann. Alle Gleichaltrigen, die ich kenne und die sich aktiv in der Politik engagieren, waren mir schon fremd, bevor ich wußte, daß sie die Politik als Karriere anstreben. [↩]
- inklusive mir [↩]
Gewöhnungsbedürftig
Die Generation ‘Blau-Grün’ existiert bereits, sie sitzt in den Startlöchern, sie weiß, dass sie locker zwischen 15 und 20 Prozent der Menschen anspricht und bei Wahlen auch gewinnen kann.
Kompetenz regiert
Link: sevenload.com
Erschreckend. [via netzpolitik.org]
Michael Glos
“Ich habe Gott sei Dank Leute, die für mich das Internet bedienen.” Gott sei Dank. Nicht auszumalen, was wäre, wenn unsere Politiker das Internet selbst bedienen würden. [via Indiskretion Ehrensache]
Unwählbar
Die Partei beschloss Maßnahmen wie ein Tempolimit von 130 Stundenkilometern auf Autobahnen, eine City-Maut zur Stärkung des Nahverkehrs und eine Steuer auf Flugbenzin.

