LostFocus

A weblog by Dominik Schwind

I have nothing to say, really.

Fuck off.

KW 44

Mit diesem Mist habe ich mir ja einiges aufgehalst – jetzt wird man schon renitent, wenn ich den Artikel nicht schnell genug schreibe.

Jedenfalls – während der Dienst, der das Web der Amateure lange Jahre vor dem Web 2.0 möglich gemacht hat, geschlossen wurde, hat ein anderer, bei dem wirklich jeder Depp mitmachen kann, eine Möglichkeit bekommen, Kontakte in Gruppen einzusortieren. And There was Much Rejoicing. Und wenn nicht, dann gibt es auch was, was wirklich jeden zum Lächeln bringt.

Und wenn man wirklich wissen möchte, was man so von der Banner- und Werbewelt denken sollte – naja, eine Million Fliegen können nicht irren.

Kinderkreis TV

Göttlich. [via]

Sei ein Mensch

When things go wrong, I can nearly always trace it back to somebody not behaving like a human, and not treating me like a human.

Josh Bernoff von Forrester Research in einem interessanten Artikel über Firmenkommunikation, die sich immer mehr entmenschlicht – ob das nun Callcenter sind, bei denen man sich durch tausende von Optionen wählen muss, bis man mit einem echten Menschen redet oder nichtssagende Worthülsen. Ich hatte ja mal für eine kurze Zeit das Experiment gewagt, jedesmal, wenn ein Beamter oder ein Mitarbeiter eines Dienstleisters sagt: Da kann ich leider nichts machen. zu antworten: Och, wenn sie ganz ehrlich sind, könnten Sie schon, Sie wollen nur nicht. – leider hat das meistens für herzlich wenig Gegenliebe gesorgt. [via]

Augmented Spam Reality

Absolut lesenswert: design engaged the second – Russell Davies über interaktive, die Realität ein-/übernehmende Medien und den auf jeden Fall folgenwerdenden visuellen Spam, der jetzt schon seine ersten, üblen Vorzeichen zeigt.

The only problem is: the same mess of corporate non-talking we saw before is quickly going to port itself onto the spime’s slender infospace – as soon as the marketing folks find out what the heck a spime is. And this will result in a crappy mess of promotions, cashbacks, trailers, warranty information, EULAs, starbursts and limited time offers crowding out the subtle bits of information design all the design students are dreaming of right now.

In diesem Kontext habe ich nun das schöne Wort Spime gelernt, was wohl trotz der Wortähnlichkeit ursprünglich nichts mit Spam zu tun haben sollte. [via]

Seat Girls, Part Deux

(Nicht zu früh freuen!)

Was ich ja ganz lustig finde bei den diversen Blogbeiträgen zu dem Video mit den Seat-Cheerleadern – es wird ganz gerne mal behauptet, daß es Werbung für Seat ist, was ja sogar im Video gleich ganz am Anfang richtig gestellt wird. Aber ja, ich kann verstehen, daß man sich nach dem Video jetzt nicht mehr unbedingt daran erinnern kann, was da am Anfang stand…

The web doesn’t care – or does it?

Seth Godin hat einen kleinen und ziemlich feinen Artikel zum Thema Werbung und dem Web geschrieben: The web doesn’t care:

If a newspaper, a radio station or a TV station doesn’t please advertisers, it disappears. It exists to make you (the marketer) happy.

That’s the reason the medium (and its rules) exist. To please the advertisers.

But the Net is different.

It wasn’t invented by business people, and it doesn’t exist to help your company make money.

Via einem Artikel bei netzwertig.com, der interessanterweise noch in meinem Feedreader, aber nicht mehr auf der Webseite zu sehen ist – war dieser kleine, unschuldige Artikel, der dem Originalartikel nicht allzuviel hinzugefügt hat, für ein werbefinanziertes Blog vielleicht zu heiß?

D’oh! Der Artikel ist hier. – Vermutlich hat Netzwertig einen ziemlich strengen Cache und so ist der Artikel im RSS-Feed schneller gewesen als auf der Seite. Mea Culpa.

Hihihi

Jason Kottke hat einen Blogeintrag Just Don’t Look darüber, daß Nervensägen in den Medien weggehen, wenn man sie nicht beachtet. Und die Nervensäge, die den Post wohl veranlasst hat, wird rechts in seiner Sidebar sehr groß im Buzzfeed-Widget beworben.

Onlinewerbung

Valleywag weiß, warum Werbung im Web 2.0 noch nicht so abhebt, wie es abheben könnte:

More work to spend less of the client’s money? That doesn’t appeal to agencies.

Hauptsache mal aufregen

Wenn ich mal groß bin, möchte ich auch mal einen Verband gründen, der sich nur für mich über Kleinigkeiten aufregt:

Eine derartige Werbung ist ehrverletzend, beleidigend und in besonderem Maße für den Berufsstand des Hochschullehres imageschädigend

so der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes. (W&V, SpOn)

Menno

Mit meinem Namen wirbt mal wieder keiner. Hmpf.

Für alle 3 Kunden

bild-60.png

Das müssen ja Premium-Kunden sein. Mannmannmann.

Und das sieht beispielsweise so aus:

Bei Heise sind ja innerhalb der Artikel gerne Banner, was in diesem Fall eine interessante Vermischung mit dem Inhalt ergibt:

Heise Werbung 68er

Intel ist also eine der Ideen der 68er? Hm..

Alicia

So sehr ich auch Fleisch mag und die Peta nicht, dieser Werbespot mit Alicia Silverstone ist schon sehr sehenswert.

Ufos!

Okay, mal alle mitraten: Wofür sind diese angeblichen UFO-Photos nun eine Viralkampagne? [via BoingBoing]

Da ist etwas in meiner Tasche

und zwar sehr gute Werbung:

[via off the record]